WVA, MVA, IPS und TN - Sie sind alle Displaytechnologien - doch worin liegt der Unterschied?

WVA

WVA steht für Wide Viewing Angle (englisch „breiter Betrachtungswinkel“) und definiert keine technische Grundeigenschaft. WVA ist ein Schlagwort welches angibt, dass das Display eine geringe Blickwinkelabhängigkeit aufweist. Dies bedeutet, dass das Bild auch aus einem steileren Blinkwinkel noch farbig und hell bleibt.

 

MVA

MVA steht für Multi-domain Vertical Alignment. Dies ist eine spezielle Ausführung von Flüssigkristallanzeigen, welche über einen sehr hohen Kontrast verfügen (800:1 bis 1000:1), einen breiten Betrachtungsbereich sowie eine hohe Farbtreue und Farbstabilität haben. Diese Anzeigen finden überwiegend bei Programmen wie CAD/CAM, DTP und in der Medizintechnik Verwendung.

 

IPS

IPS (In-Plane Switching) Displays verfügen über eine realitätsnahe Farbdarstellung und kräftige Farben.  Außerdem ist die Blickwinkelabhängigkeit sehr gering wodurch der Betrachtungswinkel vergrößert wird. Der Kontrast und die Farben des Bildes bleiben bei nahezu allen Blickwinkeln gleich. Daher eignen sich IPS Displays besonders zur Bild- und Videobearbeitung. Allerdings haben sie auch einen höheren Stromverbrauch und eine höhere Reaktionszeit.

 

TN

TN (Twisted Nematic) Displays haben eine kurze Reaktionszeit, geringe Herstellungskosten und einen geringeren Stromverbrauch. Allerdings haben sie einen eingeschränkten Blickwinkel, ein vergleichsweise schlechtes Kontrastverhältnis und einen reduzierten RGB Farbraum. Diese Displayvariante ist aufgrund ihrer schnellen Reaktionszeit z.B. gut für Computerspieler geeignet.

 

Zusammengefasst

 

TN

IPS

MVA

Blickwinkel

+

++

++

Kontrast

+

++

++

Reaktionszeit

++

+

+

Energieverbrauch

++

o

+

 

 

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