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NVIDIA GB200 gekauft – aber passt die Gebäudeinfrastruktur?

Wer auf den neuen NVIDIA GB200 Grace Blackwell NVL4 Superchip setzt, macht bei der Rechenleistung einen riesigen Sprung. Vier NVIDIA Blackwell-GPUs und zwei NVIDIA Grace-CPUs – über NVLink im Lenovo ThinkSystem SC777 V4 verbunden – liefern bis zu doppelt so viel Performance wie die Vorgängergeneration. Das zahlt sich aus: bei KI-Anwendungen, wissenschaftlichen Berechnungen und komplexen Simulationen. Doch diese enorme Leistung bringt neue Herausforderungen mit sich: Sie verschiebt die Anforderungen von einzelnen Server-Racks direkt auf Ihre gesamte Gebäudeinfrastruktur.

Warum Luftkühlung beim SC777 V4 das Nachsehen hat 

Der SC777 V4 basiert auf Lenovo-Architekturen, die konsequent auf höchste Leistungsdichte ausgelegt sind. Auf dieser Leistungsstufe stößt Luftkühlung an ihre physikalischen Grenzen. Um die enorme Wärmemenge der Blackwell-Prozessoren zuverlässig abzuführen, setzt Lenovo seit über 15 Jahren auf Direct-Water-Cooling (DWC). Das bedeutet: Mit der Entscheidung für diese neuen Systeme entscheiden Sie sich gleichzeitig für eine Wasserkühlung im Serverraum.


Die Schnittstelle zwischen IT und Facility Management 

In vielen Projekten zeigt sich ein ähnliches Bild: Die IT-Abteilung wählt die passende Hardware aus, doch bei der Implementierung entstehen praktische Fragen zur Gebäudeinfrastruktur: 

  • Haben wir die passenden Anschlüsse und Rohrleitungssysteme bis zum Rack? 
  • Reicht die Traglast unseres Doppelbodens für diese neue Belastung aus? 
  • Kommt der Strom von oben oder von unten? Reichen die aktuellen Stromschienen für den neuen Energiebedarf?
  • Packt die bestehende Gebäudetechnik die Umstellung auf Warmwasserkühlung?

Für die erfolgreiche Integration solcher Systeme ist eine enge Abstimmung aller beteiligten Fachbereiche erforderlich. Neben der IT- und Rechenzentrumsplanung sollten insbesondere die Verantwortlichen der Gebäudeklimatechnik in die Projektplanung einbezogen werden. Nur wenn die Kühlkreisläufe der Server exakt auf die Rückkühlsysteme des Gebäudes abgestimmt sind, entsteht eine konsistente Gesamtlösung, die langfristig sicher und effizient arbeitet.

Warmwasser nutzen statt Kälte erzeugen 

Die Warmwasserkühlung schützt nicht nur Ihre Server, sie bietet noch einen weiteren großen Vorteil: Das Rücklaufwasser verlässt die Server mit so hohen Temperaturen, dass energieintensive Kältemaschinen überflüssig werden. Die Abwärme der High-End-GPUs wird damit vom Kühlproblem zur Energiequelle. Sie lässt sich direkt in die Gebäudeheizung einspeisen oder für angrenzende Bereiche nutzen. Dadurch werden laufende Betriebskosten deutlich gespart.

Sie planen die Anschaffung neuer NVIDIA beschleunigter Lösungen?

Sprechen Sie uns an – gemeinsam bringen wir Ihre IT-Anforderungen und Ihre Gebäudetechnik auf einen Nenner. Seit über 15 Jahren realisieren wir warmwassergekühlte Systeme in HPC- und KI-Projekten sowie bei der Erweiterung klassischer Rechenzentren. 

In dieser Zeit haben wir umfangreiches Know-how aufgebaut – von der Planung über die Integration bis zur Optimierung. Unsere Kompetenz umfasst die Auswahl geeigneter Hardware, die technische Raumplanung und die präzise Abstimmung zwischen IT und Gebäudetechnik. 

Mit unserem etablierten Netzwerk aus IT-Herstellern und Kühlspezialisten entwickeln wir für Sie ganzheitliche Lösungen für eine effiziente und nachhaltige IT-Infrastruktur.

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